Die Autorin des Grishaverse

– Leigh Bardugo

Quelle: dtv Verlag | © Taili Song Roth

Leigh Bardugo ist die mehrfach ausgezeichnete Bestseller-Autorin, die hinter dem Grishaverse steckt. Sie hat nicht nur diese Welt erfunden, sondern auch die Charaktere, Beziehungen und Handlungen entwickelt. Auch bei der Entwicklung der fiktiven Sprachen und der Karten hat sie mitgewirkt. Doch wer ist Leigh Bardugo eigentlich?

Kurzdaten
Name: Leigh Bardugo
Alter: 46 Jahre
Herkunft: geboren in Jerusalem
Wohnort: Los Angeles

Über die Autorin
Leigh Bardugo hat ihre Kindheit im Süden von Kalifornien verbracht und ist dort aufgewachsen. Zudem hat sie einen Universitätsabschluss in Englisch, absolviert an der Yale University, um ihrer Berufung als Autorin folgen zu können.
Bevor sie ihre Bücher schrieb, widmete sie sich insbesondere Short Stories, die sie auf Seiten wie tor.com veröffentlichte. Diese schreibt sie auch besonders gerne, da laut ihrer Aussage andere kreative Muskeln bewegt würden, als bei einer ganzen Weltentwicklung für ein Buch oder eine Buchrreihe. Zudem ließen sich jene leichter und schneller schreiben.
Bevor sie jedoch ihre steile Karriere als erfolgreiche Autorin hinlegte, arbeitete sie in verschiedenen Jobs, darunter auch Make-Up Artistin für Special-Effects-Make-Up an Filmsets. Dort lernte sie schon im Groben die Filmindustrie kennen.
Bardugo sieht es als besonders wichtig, neben dem Schreiben auch andere kreative Outlets zu haben. Daher spielt sie in einer Band, als Sängerin. Jedoch sind sie nicht mehr allzu aktiv, aufgrund ihres ‚Erwachsenenlebens‘.

Als Autorin hat sie immer nur das geschrieben, was sie auch wirklich wollte. Als sie das erste Buch der Trilogie beendet hatte, fand sie zuerst keinen Abnehmer, der ihr Buch veröffentlichen wollte. Sie bekam sogar viele Absagen und rät daher, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern hartnäckig hinter der Story zu stehen, die man erzählen will. Allerdings findet sie es auch wichtig sich über den momentanen Markt zu informieren und wie empfänglich er momentan für die Geschichte ist.
Zudem hat sie in mehreren Interviews betont, dass ihre Fantasie-Welten immer an die Logik der realen Welt angelehnt sind. Dies liegt daran, dass eine gewisse Logik dahinter stecken muss; Wirtschaft und Krieg müssen erklärt und aufgezogen werden um sie richtig übermitteln zu können und für Bardugo macht es keinen Sinn, wenn ein Bauer drei Pferde hat, obwohl er arm ist. Laut ihrer eigenen Aussage interessiert sie die reale Welt ansonsten nicht wirklich. Auf ihrem Instagram-Account (@lbardugo) nimmt sie dennoch auf momentan wichtige politische Geschehnisse Bezug und liefert ihren Fans persönlichere Einblicke in ihr magisches Leben.

Verbindungen zu ihren Büchern
Liest man ihre Bücher und einige ihrer Interviews, so werden Parallelen deutlich, die sie mit Charakteren aus ihren Büchern hat.
So auch zum Krähen-Protagonisten Kaz Brekker, welcher innerhalb der Erzählung von einem steifen Bein geplagt wird und daher ständig einen Gehstock benutzt. Auch Bardugo benutzt einen Stock als Stütze, da die Autorin an Knochennekrose erkrankt ist. Allerdings habe sie diese Verbindung nicht wissentlich genutzt – tatsächlich sei es ihr erst im zweiten Teil der Dilogie wirklich aufgefallen. Doch sie wollte Kaz mit einer Behinderung portraitieren um aufzuzeigen, dass er seinen Schmerz nicht nur annimmt, sondern es als Markenzeichen akzeptiert und trotz Behinderung zur Legende wird – ein Werdegang, den auch Bardugo kennt.
Zudem hat sie in einer Folge von „Shadow and Bone“ einen kleinen Cameo-Auftritt in einer lilafarbenen Kefta. Sie gehört demnach zum Orden der Fabrikatoren.
Auch die Protagonistin Alex im Buch „Das neunte Haus“ hat viel mit Bardugo gemeinsam: durch jene lässt sie ihre Studienzeit an der Yale University und in Los Angeles Revue passieren, auch wenn Alex eine durchaus spannender Zeit, gespickt mit Magie, erlebt.

Weitere Werke
Neben ihren fantastischen Grishaverse-Werken schreibt sie auch andere Romane. Weitere bekannte Bücher von ihr sind:
– „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ (2017), welches die Vorgeschichte des DC Films „Wonder Woman“ aufgreift und weiter spinnt.
– „Das neunte Haus“ (2019), welches im Genre Fantasy und Thriller angesiedelt ist und sich um die in Los Angeles studierende Alex dreht, sowie magische geheime Gesellschaften von Yale.

Darüber hinaus hat sie, wie oben bereits erwähnt, Short Stories auf verschiedenen Portalen geschrieben.

Fazit
Leigh Bardugo ist eine eher private Person, welche jedoch schon immer an ihrem Traum Schriftstellerin zu werden, fest hielt. Selbst durch mehrfache Absagen hat sie sich nicht unterkriegen lassen, noch durch ihre starke Depression, über welche sie auf Instagram offen spricht. Sie ist in meinen Augen eine Powerfrau mit einem fantastischen Sinn für Übernatürliches und Geschichten – und einer gesunden Portion Humor. Ich hoffe noch auf viele weitere tolle Romane von ihr!

Falls du noch mehr wissen willst, schau gerne mal selbst nach, auf ihrer Homepage http://www.leighbardugo.com!

Deine Isabel

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